ANREISE:

Es gibt natürlich verschiedene Routen. Aber die Route durch Maramures ist sehr einfach und besonders schön. Die Straße über der Prislop Pass ist schlecht. (1416 meter). Sehr wichtig: Diese Route hat keinen Durchgangsverkehr für LKWs. Also Ruhe und wenig Lastkraftwagen.

Ab Budapest die Autobahn (Zoll) M3. Die M3 wird eine zweispurige Straße Richtung Nyiregyhaza / Mateszalka. Dann Richtung Satu Mare (Sie sind dann noch in Ungarn).Der Grenzort ist PETEA. Es ist empfehlenswert diesen Ortsnamen nicht zu vergessen, weil dieser Name ziemlich oft verwendet wird statt Satu Mare. In Satu Mare (Sie sind dann also in Rumänien) Richtung Baia Mare. Am kleinen Ort Levada vorbei, linksab Richtung Sighetu Marmatei. Sie fahren durch das Dorf Sapinta. Es ist in jeder Hinsicht der Mühe wert dem Schild Nationales Grabdenkmal zu folgen um sich “Den fröhlichen Friedhof” mal anzusehen. Der Volkskünstler Stan Ion Patras hat je angefangen die hölzernen Grabkreuze zu bemalen und hat auf die viele Kreuze satirische Aufschriften geschrieben, wie zum Beispiel von einer Schwiegertochter, die aufs Grab ihrer Schwiegermutter schreiben ließ, dass wenn ihre Schwiegermutter hier nicht gelegen hätte, sie selbst da liegen würde. Die Kirche beim Friedhof ist auch sehr besuchenswert.

Wenn Sie weiterfahren dann sehen Sie zur Linken über den Tisafluss die Ukraine.

Auf den meisten Straßenkarten steht ab Sighetu Marmatei nur eine Straße nach Moisei / Borsa. Aber auf der detaillierten Straßenkarte Rumäniens steht noch eine Straße, die mindestens so schön ist und viel ruhiger. Hierfür ab Sigheti Marmatei 6 KM Richtung Baia Maren fahren und bei Vadu Izei links Richtung Sacel.

In verschiedenen Dörfern wie z.B. Calinesti gibt es schöne, hölzerne Kirchen aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu besichtigen. Die Schnitzarbeit ist aus dem 18. Jahrhundert. Die Asphaltstraße ist gut. Bei Sacel Richtung Moisei / Borsa / Vatra Dornei nehmen. Dies ist auch eine herrliche Route. In dieser Strecke gibt es einige Pässe.

31 Kilometer nach Cârlibaba gibt es bei Iacobeni eine Abzweigung wo Sie links abbiegen Richtung Suceava. Nach etwa 24 Kilometern biegen Sie links ab nach Izvoarele Sucevei. Ab dieser Kreuzung sind es noch genau 4000 Meter bis an die Campingstraße auf der rechten Seite.  Sie sehen auf der rechten Seite eine kleine Kirche. Erste Straße rechts abbiegen. Sie können sich nicht irren (Große Schild mit Vuurplaats). Doch zu weit gefahren? Etwas weiter, über der Brücke, ist die Straße breit genug um kehren zu können. Ab der ungarischen Grenze dauert die Reise etwa 6 Stunden. Sie werden sich aber keinen Augenblick langweilen.

 

Die andere Möglichkeit ist bei Oradea ins Land zu fahren und über Cluj Napoca, Dej, Bistrita, Vatra Dornei zu fahren. Nach Jacobeni kommt Valea Putnei und in Pojorâta kommt die Abzweigung Izvoarele Sucevei. Von da sind es wieder 4000 Meter zur Campingstraße auf der rechten Seite. Auch diese Strecke ist wunderschön, auch mit Pässen, aber es ist die durchgehende Straße in die Moldau und hat wochentags viel Güterverkehr.

 

Straßen:

Viel Geld - unter anderem EU Gelder- wird investiert in das rumänische Straßennetz. Auf einigen Strecken bemerkt man das und dann gibt es manchmal ein wenig Aufenthalt.

Auch hat der strenge Winter stellenweise seine Spuren auf der Straßendecke hinterlassen. Natürlich wird vieles repariert, aber achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit- sicher diejenigen die mit Wohnwagen fahren.

  

Karte der Region: Karte Jud. Suceava